
Rückblick
Atomausstieg sofort! - Energiewende jetzt!
2.354 Atomkraftgegner haben am 24.07. in Stuttgart gegen die Energiepolitik der schwarz-gelben Landes- und Bundesregierungen protestiert. Vor dem Umweltministerium bildeten sie eine Anti-Atom-Sonne mit über 20m Durchmesser und überreichten Umweltministerin Gönner eine rote Laterne für den geringsten Anteil der Winderenergie am Stromverbrauch eines Flächenlandes in der Bundesrepublik.
Weitere Fotos:
- Guy COLLIN, Bund Ortenau Offenburg und Réseau Sortir du Nucléaire aus Frankreich - anzeigen
- flaigdesign.de - anzeigen
Bilder und Medienrückschau
Wer bei unserer Demonstration "Atomausstieg sofort! Energiewende jetzt!" in Stuttgart nicht dabei war, hat etwas verpasst. Beeindruckend war die Vielzahl an Fahnen, Transparenten und phantasievollen Verkleidungen: Eine richtig bunte Demo. Erfolgreich verlief auch die Aufstellung einer großen "lebenden" Anti-Atom-Sonne. Durch alle Redebeiträge zog sich: Wir wollen keine Laufzeitverlängerung, wir wollen keinen Großkonzern EnBW, sondern die Energiewende hin zu einer dezentralen, regenerativen und lokal verankerten Energieversorgung.
Besonders beeindruckend war die auf der vorhergehenden Dauermahnwache gebaute "Rote Laterne", die die Rolle des Schlusslichts symbolisierte, die Baden-Württemberg bei der Windenergie einnimmt. Gemeinsam sangen die Demoteilnehmer dann auch dazu passend zur bekannten Melodie:
„Wir bringen die rote Laterne, die rote Laterne bleibt hier | Auch Windkraft aus, oh noch mehr Graus! |
Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von der engagiert auftretenden Kapelle "Folk For Fun" aus Güglingen und "Südpol Crew" aus Stuttgart. Auch Kabarettist Peter Grohmann von den "AnStiftern" aus Stuttgart richtete mit launig-politischen Worten seine Grüße ans Publikum.
Die angepeilte Zahl von tausend Teilnehmern wurde mit 2.354 Teilnehmern weit übertroffen. Wir können mit der Aktion gestern zufrieden sein: Wir haben gezeigt: Mit der Antiatombewegung ist weiter zu rechnen. Auch in Baden-Württemberg.
Vielen Dank an alle Teilnehmer und besonders an alle, die bei der Vorbereitung, Durchführung und Werbung mitgeholfen haben.
Ebenfalls am 24. Juli hat das "Bündnis Atomausstieg jetzt!" einen Aktionstag in Ulm veranstaltet. www.atomausstieg-jetzt-ulm.de

- Foto: PubliXviewinG
Gemeinsam mit den Bürgerinitiativen der niedersächsischen Atommüll-Standorte besuchten 200 Stuttgarterinnen und Stuttgarter in einer öffentlichkeitswirksamen Aktion am Mittwoch, 14. Juli, den baden-württembergischen Ministerpräsidenten und Atomfreund Stefan Mappus. Im Gepäck hatten sie 126 Atommüllfässer für Mappus. Denn wer mehr Atomstrom möchte, der bekommt auch noch mehr Atommüll. mehr
Umzingelung des AKW Biblis am 24. April
Das Anti-Atom Frühlingsfest in Neckarwestheim am 21.3. war nicht die einzige Anti-Atom-Großaktion in diesem Frühjahr. Die Aktions- und Menschenkette vom Schrottreaktor Brunsbüttel an der Elbmündung quer durch Hamburg bis zum Pannen-Meiler Krümmel und die Umzingelung des AKW Biblis in Südhessen wollen wir dem Atomausstieg auf die Beine helfen. Biblis A ist der älteste Reaktor in Deutschland. Seine Sicherheitsmängel sind skandalös. Um 14 Uhr beginnt die Kundgebung vor dem Atomkraftwerk, um 14.45 Uhr brechen die TeilnehmerInnen zur Umzingelung auf, eine halbe Stunde später wird der Kreis geschlossen sein. Ab 16 Uhr gibt es dann am AKW ein Kulturprogramm. Der BBMN hat am 24. April einen Bus zur Fahrt nach Biblis organisiert, zu dem man sich ab sofort anmelden kann. Die Fahrtkosten pro Person für Hin- und Rückfahrt betragen 12 Euro. Abfahrt: 10.30 Uhr Bahnhof Kirchheim am Neckar 10.40 Uhr Lauffen am...
[mehr]Über 4800 Menschen fordern: AKWs endlich abschalten!
Jung und Alt bei Großkundgebung am Pannenmeiler in Neckarwestheim Die Anti-Atom-Bewegung lebt: Heute hat der größte Protest gegen Atomenergie im Südwesten seit mehr als zehn Jahren stattgefunden. Mehr als 4800 Menschen haben in Neckarwestheim gegen die von der Bundesregierung geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke demonstriert. Zu der Großkundgebung hatte ein Bündnis aus 35 Verbände, Initiativen, Stiftungen und Parteien aufgerufen – darunter die Aktionsbündnisse Castorwiderstand und Energiewende Heilbronn, .ausgestrahlt, BBMN, BDKJ, Bündnis 90/Die Grünen, BUND, Deutsche Umweltstiftung, Energiewende-Komitee, DGB, Die Linke, DUH, IPPNW, Landesjugendring, LNV, NABU, Naturfreunde und SPD. „Die Energie Baden-Württemberg (EnBW) beweist seit Wochen wie überflüssig das Atomkraftwerk Neckarwestheim 1 ist“, sagte in der Hauptansprache der Bundesvorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Prof. Dr. Hubert Weiger. Denn...
[mehr]Bildergalerie 21. März 2010
Die Anti-Atom-Bewegung lebt: Am 21. März 2010 hat der größte Protest gegen Atomenergie im Südwesten seit mehr als zehn Jahren stattgefunden. Mehr als 4800 Menschen haben am Pannenmeiler in Neckarwestheim gegen die von der Bundesregierung geplante Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke demonstriert. Zu der Großkundgebung hatte ein Bündnis aus 35 Verbände, Initiativen, Stiftungen und Parteien aufgerufen.
21. März 2010,
dezentrale Auftaktkundgebungen und Anti-Atom-Frühlingsfest am AKW Neckarwestheim
Am 21. März 2010 starten dezentral in verschiedenen Orten lokale Auftaktveranstaltungen, Feste, Gottesdienste, u.s.w. mit gemeinsamer Abfahrt zum Atomkraftwerk Neckarwestheim. Ihr seid aufgerufen selbst einen solchen Auftakt zu organisieren!
Ab 12:00 Uhr gibt es für Bahnfahrer einen Treffpunkt am Bahnhof Kirchheim/Neckar und
ab 13:20 Uhr von dort einen Demonstrationszug zum AKW Neckarwestheim.
Um 14 Uhr startet dann am Atomkraftwerk das Anti-Atom-Frühlingsfest mit einer ganz besonderen Mitmachaktion: Dem "längsten Anti-Atom-Transparent der Welt"! Dieses wurde im Herbst 2009 von Menschen aus der ganzen Bundesrepublik gestaltet und in Berlin zusammengesetzt. Nach einer zentralen Rede geht es weiter mit Musik, Kabarett, Essen und Trinken.
| Hinweis: Wegen der Transparent-Aktion dürfen auf der Straße entlang des AKW-Geländes keine Fahrzeuge geparkt werden. |

Hintergrund:
Im Mittelpunkt der Diskussion um Laufzeitverlängerungen steht derzeit das Atomkraftwerk Neckarwestheim I, dessen Reststrommenge fast aufgebraucht ist. Fakt ist – entgegen aller Behauptungen – dass bisher noch nichts entschieden ist.
Fakt ist auch, dass die Mehrheit der Bevölkerung den Ausstieg aus der Risikotechnologie Atomkraft will. Dies gilt es gerade in diesem Jahr, in dem Richtungsentscheidungen getroffen werden sollen, mit Nachdruck zu verdeutlichen.
Am 21. März 2010 veranstaltet deshalb ein breites gesellschaftliches Bündnis aus Verbänden, Initiativen, Kirchen, Parteien, Gewerkschaften und Unternehmen eine große Anti-Atom Kundgebung am AKW-Neckarwestheim.
Wichtig ist schon jetzt den Termin vorzumerken, bekannt zu machen und die Teilnahme fest einzuplanen. Je mehr Menschen zusammen kommen, desto deutlicher das Signal! Noch können wir direkt Einfluss nehmen, wenn wir uns aktiv einmischen. Deshalb mitmachen!











