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Bereits einen Monat früher, am 11. Februar, fanden in Tokio und an AKW-Standorten in Japan Proteste statt, zu denen die japanische Anti-AKW-Bewegung aufgerufen hatte. Ganz bewusst fandendiese Proteste nicht am 11. März, sondern vier Wochen vorher statt, denn im März wird in Japan die Trauer um die Opfer des Tsunamis im Mittelpunkt stehen und nicht die Atompolitik.

Auch in 151 Orten in Deutschland beteiligten sich über 7.000 Menschen an Mahnwachen, um die Verbundenheit mit den Protesten in Japan herzustellen und gleichzeitig für die zentralen Proteste in Deutschland am 11.3. zu werben. Übersicht über die bundesweiten Aktionen

Als Auftakt für die zentralen Aktionen am 11. März findet in der Woche zuvor, also vom 03. bis 11. März, die bundesweite „Woche der Anti-Atom-Sonne“ statt. Lasst die Anti-Atom-Sonne wieder aufgehen: steckt Euch Euren Atomkraft-Nein-Danke-Button an, zieht das Sonnen-T-Shirt aus dem Schrank, hängt Eure  vom Balkon! Überall soll deutlich werden: Der Streit um die Atomkraft ist nicht vorbei, so lange noch neun Reaktoren weiterlaufen.

Am Sonntag, 11. März 2012, ein Jahr nach Beginn der atomaren Katastrophe in Fukushima, wird es in Deutschland sechs große Aktionen geben: Neben unserer Kundgebung und Demonstration in Neckarwestheim (Baden-Württemberg) auch an Deutschlands letztem aktiven Doppelstandort mit Fukushima-Reaktoren in Gundremmingen (Bayern), an der Urananreicherungsanlage in Gronau die weltweit jedes 10. AKW versorgt (NRW), in Hannover gegen das AKW Grohnde (Niedersachsen), eine 50 Kilometer lange Protest-Lichterkette leuchtet beim Bergwerk Asse und dem geplanten Endlager Schacht Konrad (Niedersachsen) und das AKW Brokdorf wird umzingelt (Schleswig-Holstein).
Alle Infos zu den Aktionen auf www.anti-atom-demo.de

In Frankreich wird es an diesem Tag eine etwa 235 Kilometer lange Menschenkette gegen Atomkraft von Lyon nach Avignon geben. Die Website der Aktion www.chainehumaine.org bietet viele Infos in vier europäischen Sprachen - daruner auch Deutsch - und Japanisch.

In Belgien, nahe der deutschen Grenze, findet am 11. März eine Demo gegen das AKW Tihange statt.

In der Schweiz findet am 11. März 2012 bereits der dritte "MenschenStrom gegen Atom" zum Atomkraftwerk Mühleberg statt. 20'000 Menschen forderten sschon letztes Jahr den Ausstieg aus der Atomenergie - wenige Tage später hat der Bundesrat den schrittweisen Atomausstieg in der Schweiz beschlossen. Doch die Atomlobby arbeitet kräftig gegen diesen Entscheid. Der Druck auf die EntscheidungsträgerInnen muss aufrecht erhalten bleiben, damit sie die konkrete Umsetzung vorantreiben. Mit dem schrittweisen Atomausstieg bis 2034 sind die Probleme der Atomkraft nicht vom Tisch. Die Risiken, die mit der Atomenergie zusammenhängen, lassen sich nicht einfach um Jahre hinausschieben. www.menschenstrom.ch

Und Zuhause kann man schon jetzt zu einem unabhängigen, atomstromfreien Anbieter wechseln: www.atomausstieg-selber-machen.de